Gibts die eigentlich noch, die Einstürzenden Neubauten?
Hier bei uns gibt es sie auf jeden Fall, täglich sogar. Und so sieht das aus:
Ich bin für die Neubauten zuständig. Ich baue und baue.
Und dann – ja dann passiert das:
Welche seltsamen, zerstörerischen Mächte sind denn hier nur am Werk?
Oh! Aha. Ach so.
Habt eine gute Woche!
Eine zu ihrer Zeit völlig unverständlicherweise nicht total berühmt gewordene Band, die in den letzten Jahren dank easy listening & co endlich die verdiente Bekanntheit erlangte (zumindest ansatzweise), das sind The Free Design.
Ich liebe sie schon seit vielen, vielen Jahren und hatte neulich mal den Gedanken, über sie zu scrappen. Scrapping MY Musik, sozusagen.
Letztendlich wurde daraus ein CD-Album, als Journaling habe ich einen Liedtext genommen, den ich sehr mag und der für mich die harmonische Leichtigkeit der Free-Design-Musik sehr gut repräsentiert.
Bitteschöööön:
Die Bilder sind Bandfotos und Ausschnitte aus Albumcovern. Ich hoffe, ich verstosse damit nicht gegen irgendwelche Rechte.
Das Papier ist aus dem Nook & Pantry 6×6-Paper Pad von Basic Grey.
Habt alle eine angenehme Woche!
Diese drei hab ich in der letzten Woche gemacht:
Heute ist hier auch mal wieder ein bisschen Winter. Ich geniesse jede Schneeflocke, lange bleiben sie ja leider nie liegen…
In diesem Winter bin ich schon ein bisschen neidisch auf Norddeutschland, obwohl dort alle langsam die Nase voll haben von Schnee und Eis. Ich liebe Schnee und Eis. Aber ich muss ja auch nicht Auto fahren
Ich wünsche allen ein schönes Wochenende!
1. Wenn ich nach links schaue, sehe ich Sofakissen .
2. Die Scrap-/Näh-/Schreibtischecke ist der Raum mit der besten Aussicht in meinem Haus.
3. Man kann sagen was man will, aber der Groschen ist einfach keine zehn Pfennig mehr wert .
4. Obstbrei in Gläschen ist das letzte was ich gekauft habe.
5. Wenn es so kalt ist wie jetzt, ist Wintergrillen angesagt .
6. Ich hab keine Ahnung, wie ich es schaffen soll, irgendwann dann auch noch arbeiten zu gehen, das denke ich immer öfter.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Kuscheln , morgen habe ich noch gar nichts geplant und Sonntag möchte ich ein bisschen Zeit für mich haben !
…war ich ja mit dem grossen Töchterlein in dem Laden, der bei uns schlicht DER LADEN heisst.
Ich glaube, ich hatte ihn bei der letzten Erwähnung als Ramschladen bezeichnet, das wird ihm aber überhaupt nicht gerecht. Es ist ein Kramladen, und zwar ein richtiger, und der tollste, den ich kenne. Er scheint direkt aus einem Buch von Douglas Adams gesprungen zu sein und ich glaube, er ist eine undichte Stelle im Raum-Zeit-Kontinuum.
Er war uns schon aufgefallen, kurz nachdem wir hier hergezogen sind. Wir haben uns nur erstmal ein Weilchen nicht getraut, reinzugehen, da er von aussen ziemlich heruntergekommen wirkt. Wenn man die Schaufenster betrachtet, denkt man, es könnte ein Spielzeugladen sein, wobei die Schaufensterdekoration einen gelungenen Spiegel der Jahrzehnte von den 1970ern (ca) bis jetzt darstellt. Wir lieben vollgestopfte Spielzeugläden mit vielen Kindheitserinnerungen. Deshalb haben wir ihn denn doch betreten.
Wenn man reingeht in DEN LADEN, merkt man schnell, dass es gar kein Spielzeugladen ist. Es ist ein Wunderladen, ein wunderbarer Kramladen. Und kramen kann man dort wirklich. Wenn man Zeit hat, sogar den ganzen Tag. Mindestens. Sämtliche Regale sind vollgestopft vom Fussboden bis zur Decke (echt!), und dazwischen stehen noch diverse Kisten und Kästen, in denen man wühlen kann. Es ist super!
Es gibt dort einfach ALLES! Mit Spielzeug fängt es an, geht dann weiter über Zeitschriften, Bastelzeug, Büroartikel, Kurzwaren bis hin zu Haushaltswaren, und von dem netten Ehepaar im Rentenalter, das dieses Geschäft führt, bekommt man auf Nachfrage auch noch gelbe Säcke, Abfallsäcke der städtischen Müllabfuhr, Böller und Fahrkarten für den regionalen Nahverkehr. Was man nicht bekommt sind Lebensmittel, aber dafür erzählt einem die gute Frau voller Stolz und Freude von dem neuen Rezept, das sie gerade ausprobiert (Sauerkrautauflauf), weil, wenn Besuch kommt will man ja auch gerne mal was besonderes anbieten. Und zum Lebensmitteleinkauf hat man sowieso keine Zeit, denn man muss ja KRAMEN. Und was man alles für Schätze entdecken kann! Allein in der Ecke mit den Büroartikeln könnte ich locker eine Woche verbringen und würde wahrscheinlich immer noch etwas entdecken, was ich vorher noch nicht gesehen habe. Briefblöcke aus den 70ern oder 80ern, auf denen noch die DM-Preise stehen, liegen in friedlicher Eintracht neben Displays mit topaktuellen Stiften (zum Beispiel dem weissen Uni-Ball Signo zu einem unschlagbaren Preis). Ach ja, erwähnte ich schon mal, dass ich ein Büroartikel-Junkie bin?
Ich zeig einfach mal, was ich bisher dort erstanden habe.
Zwei grosse Rollen Wurstgarn (oder auch Bakers Twine), bereits erwähnter Uni-Ball Signo, ein Sticknadelsortiment, Zackenlitze in diversen Farben und Breiten, und dicke Gummischnüre am laufenden Meter (die wollte ich für Buchverschlüsse haben. Als ich nachfragte, ob es auch etwas gibt, womit man die Schnüre verschliessen kann, brachte der Mann nach kurzem Suchen eine grosse Kiste mit wahnsinnig vielen verschiedenen kleinen Teilen, aus der er dann die vorne links im Bild befindlichen Dingerchen zauberte. Die hat er mir geschenkt. Mengenrabatt, sagte er.)
Magnetklebeband (wie Tesafilm, sowas hatte ich vorher noch nie gesehen), Spitze und ein Pigmentstempelkissen in Weihnachtsfarben
Ein sehr schicker Norm-Briefblock. Keine Ahnung, aus welchem Zeitalter der stammt. Er kostete jedenfalls mal Vier Mark Zwanzig.
Das hier ist mein persönlicher Liebling. Dieses Pompon-Set hat bestimmt schon seine dreissig Jahre auf dem Buckel. Ich hatte eine Bastelzeitschrift mit dem Thema Pompons gefunden und fragte daraufhin die Ladeninhaberin: “So Dinger, mit denen man Pompons machen kann haben Sie ja wahrscheinlich nicht, oder?” Nach denen hatte ich nämlich vorher schon ausschau gehalten. Sie aber sprach “Oh, ich glaube, da müsste noch irgendwo sowas sein”. Tauchte kurz unter und erschien dann mit der abgebildeten Packung. “Was kostet das denn?” frug ich. Sie schaute sich die Packung eine Weile an und meinte dann: “Weiss auch nicht, den Preis kann man ja nicht mehr lesen. Sagen wir mal Zwei Fünfzig?”
Ich gehe gerne in diesen Laden.
Falls mal jemand etwas braucht, ganz egal was, sagt Bescheid. Ich besorg es Euch. In DEM LADEN gibt es das bestimmt.
…das ich noch gar nicht gezeigt hab!
Ich hatte es neulich mal für eine Sketch-Challenge bei Teena gemacht, und es ist über eine meiner Lieblings-Jahreszeiten
Hier ist heute blödes, feuchtkaltes Schmuddelwetter, das macht einen ganz trübe im Kopp.
Ich hoffe, Euch da draussen gehts besser.
…mein Jahresabschlussalbum 2009.
Den Rohbau gab es zum Jahresende bei Dani Peuss geschenkt, was ich sehr nett finde.
Und es hat Spass gemacht, diese kleine, private Inventur festzuhalten! Danke, liebe Dani.
…der Unterschied zwischen meinem “wir warten aufs Christkind”-Album aka december daily
und meinem jüngsten Layout, welches ich von Frau Zielske abgekupfert – ach nein, das heisst ja jetzt geliftet hab
und in meinem kleinen persönlichen Universum hat beides seine Berechtigung. Weihnachten ist für mich einfach eine Zeit voll mit Nostalgie und Kitsch, das Album passt für mich einfach da rein.
Und das Layout, welches jetzt auf einem Keilrahmen eine Wand ziert, finde ich persönlich schlicht schön. Von der grossen Tochter kommt auch noch eins dazu, ich warte nur noch auf ein Portraitfoto von ihr, mit dem sie selbst auch zufrieden ist
)
Übrigens darf hier ruhig jeder seine Meinung kundtun! Lob hab ich natürlich besonders gerne (wer nicht?), anfangen kann ich aber natürlich was mit Kritik (solange sie konstruktiv und sachlich ist). Ich entwickle mich gern weiter und freue mich über jeden Kommentar!
Bis demnächst in diesem Theater, habt einen schönen Abend!
Und zwar to be or not in a Kit-Club.
Schon eine ganze Weile liebäugele ich mit dem Gedanken, ein monatliches Scrapbooking-Kit zu abonnieren. Es ist ja auch so praktisch, man bekommt regelmässig neue, schöne und aufeinander abgestimmte Dinge, und man kann sogar Geld sparen, weil man dann ja weiter nichts mehr kaufen muss (zumindest ist das DAS Argument dem geliebten Gatten gegenüber…). UND man bekommt jeden Monat ein Päckchen, auf das man sich freuen kann. Lauter Pluspunkte, wie ich finde.
Was mich bisher davon abgehalten hat, waren vor allem drei Dinge.
- Der Gemahl war nicht so überzeugt
- Ich hatte Entscheidungsschwierigkeiten
- Ich konnte mich nicht wirklich dazu durchringen, da meine vorhandenen gehamsterten Vorräte einfach schon SEHR umfangreich sind.
Anfang Januar war es dann endlich so weit. Der Gemahl war überredet überzeugt, ich hatte mich für einen Kit-Club entschieden und war kurz davor, den “join the club”-button zu drücken.
Und dann, während ich nach geeignetem Papier für ein Layout Ausschau hielt (am besten eins, das ich doppelt habe, sonst ist es ja weg…), sprach das Engelchen auf meiner Schulter “Also Frau Hase, du hast hier wirklich VIELE Papierbögen. Überleg dir doch mal folgendes: Die wollen ja auch mal verbraucht werden, die schönen Papierchen. Und das tut auch gar nicht so weh, wie du jetzt denkst, denn es kommen ja immer wieder wundervolle neue Papierchen auf den Markt. Und du willst doch kein Scrapbook-Messie werden, oder?” — “DOCH!!!” brüllte das verrückte Teufelchen von der anderen Schulter herüber. Aber es hatte keine Chance, denn ihm fehlten die Argumente. Armes Teufelchen.
Lange Rede, wenig Sinn, das Engelchen sprach: “Du hast so viele Papierbögen und Zeug, dass du dir wahrscheinlich für die nächsten zwei Jahre selber Kits zusammenstellen könntest. Ist das nicht eine gute Idee? So sparst du Geld, verbrauchst die Papierchen und hast jeden Monat eine kleine Challenge nur für dich ganz allein.”
Und so geschah es.
Ich hab mir jetzt also Monatskits aus meinen eigenen, vorhandenen Sachen zusammengestellt. Erstmal bis zum Juli 2010 im Voraus, wenn ich zufrieden bin, mach ich das sicher noch weiter. Meine Geschäftsbedingung an mich selbst ist, jeden Monat zumindest die Papiere aus dem jeweiligen Kit zu VERBRAUCHEN (komplett, keine Reste!). Mit dem Januarkit hab ich schon angefangen. Mal sehen, wie es weitergeht. Und ob ich dem Teufelchen den Mund verbieten kann, wenn es mir all die schönen NEUEN Dinge präsentiert, die jetzt und demnächst so auf den Markt kommen. Gut wärs, zumindest für den Kontostand…


























































